Osteopathie

Der Begriff Osteopathie steht für ein Diagnose-und Therapiekonzept, das auf den 1828 geborenen US- Amerikaner Andrew Taylor Still zurückgeht. Still geht davon aus, dass der Körper eine Funktionseinheit bildet und grundsätzlich zur Selbstregulierung fähig ist. Kommt es zu Verspannungen des Muskelapparates oder zu blockierten Gelenken, wird diese Funktionseinheit gestört und es kommt zu Symptomen. Die Osteopathie wird als ein Konzept verstanden das die Selbstheilungskräfte des Körpers anregt und unterstützt. Durch manuelle Techniken werden Blockierungen in den Gelenken gelöst und deren freie Beweglichkeit wieder hergestellt. Der Tierarzt, Akupunkteur und Humanosteopath Dominique Giniaux wandte diese Methode im Laufe der 1980er Jahre erstmals erfolgreich bei Pferden an. Seither verbreitet sich das Behandlungkonzept der Osteopathie bei Pferden beständig und bietet eine hervorragende Ergänzung zu den bisher bestehenden Behandlungsmöglichkeiten. Vielerlei Probleme beim Arbeiten mit dem Pferd, unabhängig davon ob im Freizeit- oder Profisport, haben ihre Ursache in Bereichen, die sich hervorragend osteopathisch behandeln lassen.